„Die Ostschweiz pflegt gerne eine Mitleidshaltung: 'Die Schweiz mag uns nicht, findet unsere Sprache seltsam. spöttelt und lächelt über uns'.“

In der Ostschweiz bestand 1929 tatsächlich die Idee für ein Olympiastadion. Der St.Galler Théo Buff hat sie für sein Buch „St.Gallen – eine Stadt wie sie nie gebaut wurde“* recherchiert. Auf den Seiten 36/37 findet man eine Zeichnung für ein geplantes Olympiastadion. Sie wurde 1929 von der Firma Zollikofer & Cie in einer Schreibmappe veröffentlicht. Die Bildlegende dazu: "St.Galler Stadion für die Olympiade anno 193? im Tal der Demut. Nach einer Idee von Rud. Pfändler, umfassend Riesenhotel, Cafés, Autorennbahn, Fussballplatz, Bassin für Ruder- und Schwimmsport, Turnplatz, Flugplatz mit Tribünen etc. an Stelle der jetzigen Falkenburg." Tatsächlich gibt es im Adressbuch von 1928 an der Teufener Strasse 115 einen St.Galler Wirt und Spezereihändler mit dem Namen Rudolf Emil Pfändler Leupold. Er und seine Zeichnung sind Ausgangslage für "Trainingslager".

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