Schlüsselübergabe auf Schloss Gottlieben. Nachdem die stattliche und geheimnisvolle Liegenschaft am Seerhein jahrelang leer gestanden ist, ziehen nun die «Neuen» ein. Da müssen «die Alten», oder das, was von ihnen übriggeblieben ist, zusammenrücken… und ihre Schlüssel abgeben. Schlüssel, die zu verschiedenen Epochen und Menschen des Schlosses führen. Zu deren skurrilen, tragischen, amüsanten, wahren und erfundenen Leben, Biografien und Geschichten.
Blöd nur, dass so knapp vor «Zügeltermin» einer ins Stolpern kommt … und alle Schlüssel nun wild verteilt im Innenhof herumliegen.
Gottlieben feiert 2028 tatsächlich. Dann sind es 777 Jahre her, dass der Konstanzer Bischof Eberhard ll die Anfänge der Wasserburg an den See-Rhein bauen liess. Seither kamen und gingen illustre BewohnerInnen und BesitzerInnen.
Theater und Gottlieben - die können es gut miteinander. Zum Jubiläum 1951 wurde schon die "Gottlieber Idylle" gezeigt. 50 Jahre später "Im Chliine gross - im Grosse chlii".
Dass Theater und Wirklichkeit, Fiktion und Wahrheit, Historie und Gegenwart in einer Produktion so nahe beieinander liegen - das ist sehr auf Theater Jetzt Linie. Ein Steilpass sozusagen.
So kommt 2028 nach dem "Sagenhaften Zug", "Ittingen brennt" und "Adolf Dietrich - Musiktheater am See". die vierte Thurgauer Produktion zur Aufführung.