DINGDONG DER GLEICH ZEITIGKEIT

Pestdörfli, Siechenacker, Rotlichtmilieu, Rockermeile, Trendquartier, Pilgerweg. Das Linsenbühl-Quartier in St.Gallen wurde und wird mit vielem assoziiert. In der Berichterstattung vom Radio SRF klingt das so. 

Hier hat Gallus Hufenus sein Kaffeehaus eröffnet. Die Ungarin Bogi Horvath blickt, mal mit Wehmut, mal mit Erleichterung, ihrem Engagement-Ende am städtischen Theater entgegen. Oliver Kühn wundert sich, dass er es als Thurgauer nicht weiter als noch tiefer in den Osten geschafft hat. Also haben sich die drei zum einzigen Richtigen entschieden. Sie zeigen alle zwei Monate die Quartierschau "Stube Linsenbühl". Schon wieder so ein Talk? Klar, nur hier gibt's auch Theater und besondere Gäste. Aus dem Quartier, für das Quartier. Und alle andern natürlich auch. Denn:


DIE GLOBALISIERUNG IST TOT - ES LEBT VOR DER EIGENEN HAUSTÜR


Getreu dem "Dingdong der Gleichzeitigkeit" wird dabei das Zeit-Kontinuum durchbrochen und alles passiert gleichzeitig. Wie das geht? Das wissen die drei auch nicht - aber das hält sie von nichts ab. 

WIR ZIEHEN VOM LEDER

Nachdem wir bei unserer Erstausgabe sowas von brav waren, tun wir nun das einzig Richtige:

 

Wir ziehen vom Leder.

Verschaffen uns Luft.

Pitchen mal ab.

Echauffieren uns.

 

Natürlich nicht alleine, sondern zusammen mit dem Publikum. Nichts ist so schön, wie im Kollektiv zu lästern. Und Dazu suchen wir uns weitere Gäste. In diesem Fall den Schuhmacher Heiri Meier und den Betreiber einer Schwulen-Bar.  Unser Publikum hat sich das nämlich so gewünscht. Ob wir das schaffen, wissen wir ja nun auch nicht. Werden wir aber sehen.

Spätestens am 28. April

um 20 Uhr im Kaffeehaus

Linsenbühlstrasse 77

Schön, wenn wer gucken kommt.