"Andere fanden das Glück - ich einen Karabiner"

Am Montag, 11. Mai 1931, erschiesst der Taglöhner Karl Herrmann (Name geändert) morgens um 7 Uhr im «Bädli» im Toggenburger Dorf Hemberg den Hafner und Maurer Josef Fent und den 81jährigen Georg Frei. Danach setzt sich der Täter selbst das Gewehr auf die Brust und drückt ab. Karl Herrmann galt laut Toggenburger Anzeiger vom 13. Mai 1931 als «unverbesserlicher Alkoholiker» dessen Lebenswandel «verschiedene Defekte» aufwies. Um es mit den Worten Herrmanns zu sagen: «Andere fanden das Glück, ich einen Karabiner».

 

Oliver Kühn (Recherche, Schauspiel), Madeleine Rascher (Musik, Gesang) und Florian Schüpp (Leiche) stellen in «Doppelmord:Herrmann» die Tat nach. Genau an dem Ort, wo sie stattfand. Sie mischen Tatsachen mit Fiktion, unterlegen das Ganze mit eigens dafür komponierter Musik und rekonstruieren die Tat aus Sicht von verschiedenen Augenzeugen. Bis sich am Schluss Hermann selbst zu Wort meldet

 

Kühn, Rascher, Schüpp


Im Rahmen von

Eintritt: 30.-

Studenten: 20.-

Kinder: 15.-

Wir empfehlen das Stück

nicht für Kinder unter 10 Jahren


Dank an Stefan Gemperli und Patric Schnitzer (Staatsarchiv St.Gallen); Cornel Schmid (Ratsschreiber Hemberg); Freiherr WR.Bruggmann (Hemberg), Familie Lieberherr, (Hemberg), Leo Morger und alle der Kunsthalle(n) Toggenburg, Martin Leonhard (Staatsarchiv Kanton Zürich), Edda Kastenhuber (Anatomisches Insitut Zürich), Walter Fischbacher (Hemberg), Max Fent (Hemberg), Stefan Kreier (Eschlikon)